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Kleine Lockerungen bei Besuchen des Gottesdienstes und im Gemeindehaus

Der Kirchenvorstand der Johannesgemeinde hat in seiner Sitzung in der letzten Woche weitere Lockerungen bei den Besuchen des Gottesdienstes und im Gemeindehaus beschlossen. Während des Besuchs im Gottesdienst dürfen die Masken nach der Einnahme des Sitzplatzes abgenommen werden und es dürfen Personen aus zwei Hausständen bzw. bis zu zehn Personen aus einer zusammengehörigen Gruppe beisammen sitzen. Die Gesamtzahl der Gottesdienstbesucher wird dadurch aber nicht erhöht. Auch im Gemeindehaus gibt es Veränderungen. Es ist den Musikgruppen und dem Bläserkreis wieder gesattet unter den entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen zusammen zu kommen und ihre Probetätigkeiten wieder aufzunehmen. Die ausführlichen Änderungen sind den onlinegestellten PDF Dokumenten zu entnehmen. Folgen Sie den grünen Stichwörtern!


Vorsichtige Öffnung des Gemeindehauses

Der Kirchenvorstand der Johannesgemeinde hat in seiner Sitzung am Freitag, den 5.6. ein Schutzkonzept erarbeitet nach dem die vorsichtige Öffnung des Gemeindehauses und des -gartens wieder gestattet werden kann. Dabei gelten u.a. folgende Bedingungen und müssen beachtet werden:

- maximal 15 Personen können zusammen kommen.

- zeitliche Begrenzung auf 45 Minuten bzw. mit 15 minütiger Lüftungspause.

- Tragen von Mund- und Nasenschutz beim Betreten und Verlassen der Räumlichkeiten.

- Küche bleibt geschlossen.

- Singen ist nicht gestattet.

- Essen und Getränke nur aus eigener Vorsorge möglich.

- Keine Weitergabe von Gegenständen.

- Musikgruppen sind vorerst noch nicht gestattet.

Wir hoffen, dass trotz dieser Einschränkungen unser Gemeindeleben dennoch wieder konkretere Formen annehmen kann und wir bei der Überwindung der Krise uns so gegenseitig noch besser als bisher unterstützen können. Das ausführliche Schutzkonzept finden Sie hier!

 

Wir wagen wieder Gottesdienst

Liebe Johannesgemeinde und Freund*innen,

Die Kanzlerin Angela Merkel hat in der Pressekonferenz am Mittwoch den 6.5.2020 bezüglich der Lockerungen der bislang geltenden Kontaktverbotsregelungen gesagt: „Wir können uns ein Stück Mut leisten, aber wir müssen vorsichtig bleiben“. Seit Anfang Mai ist es den Kirchen wieder erlaubt, Gottesdienste in veränderter Form zu feiern. Unsere Kirchenleitung hat dazu sehr enge Richtlinien herausgegeben und uns als Kirchenvorstand aufgefordert, Schutzkonzepte zu erarbeiten. Dies haben wir getan und wir werden am 10. Mai 2020 zum ersten Mal seit acht Wochen unsere Kirche für einen Gottesdienst wieder öffnen. Es gelten u.a. folgende Regeln:

- Es gibt einen Sitzplan, der die Abstandsregel berücksichtigt. Ordner*innen helfen Ihnen dabei, Ihren Platz zu finden.

- Es muss ein Mund/Nasen-Schutz getragen werden.

- Es wird nicht gesungen.

- Wir notieren die Kontaktdaten der Gottesdienstbesucher, um Infektionen nachverfolgen zu können.

 

Öffentliche Bekanntmachung vom 13.3.2020

Aus der Verantwortung gegenüber unserer Gemeinde und der Gesellschaft heraus, hat die Geschäftsführung der Evangelischen Johannesgemeinde Darmstadt am Freitag, den 13.3.2020 beschlossen, bis auf weiteres alle Gottesdienste, Veranstaltungen und Gruppen der Gemeinde auszusetzen. Wir folgen damit der Empfehlung unserer Bundesregierung und unserer Landeskirche.

Diese Entscheidung betrifft inzwischen auch den Betrieb unserer beiden Kinder­tagesstätten im Friedrich-Fröbel-Haus und im Wittenberghaus. Hier gelten die Anweisungen der staatlichen Behörden (Gesundheitsämter) bezüglich der Daseinsfürsorge von öffentlichen Einrichtungen und die der Hessischen Landesregierung. Diese sagen, dass ab Montag, den 16.3.2020 die Einrichtungen bis zum Ende der Osterferien geschlossen bleiben müssen. Gleichzeitig wurde allerdings auch eine Notbetreuung für die Kinder von Funktionsträgern folgender Berufsgruppen beschlossen, um wichtige Infrastrukturen aufrecht zu erhalten: medizinische & pflegerische Berufe, Polizei, Feuerwehr, Richter & Staatsanwälte, Bedienstete des Strafvollzugs, THW und Katastrophenschutz. Dies gilt nur dann, wenn BEIDE Elternteile in diesen Bereichen tätig sind oder ein Elternteil alleinerziehend ist! Sollte dies der Fall sein, erbringen Sie bitte den erforderlichen Nachweis und melden Sie sich in der Kita.

Für seelsorgerliche Gespräche sind unsere Pfarrerin und unser Pfarrer wie bisher telefonisch für Sie zu erreichen.

 

Beten nach der Tagesschau

Licht der Hoffnung - Wir halten uns fern und sind füreinander da

In diesen Tagen der notwendigen Isolation ist es nicht möglich, gemeinsam Gottesdienst zu feiern. Umso wichtiger ist es, Gemeinschaft im Glauben zu leben. Dies ist auch weiterhin möglich. Um 20.20 Uhr läutet die Gebetsglocke der Johanneskirche – für etwa eine Minute. Wir kennen es vom Vaterunser-Gebet in unseren Gottesdiensten.

Sie läutet um 20.20 Uhr im Jahre 2020. Alle, die unsere Glocke hören, sind eingeladen einen Moment inne zu halten und still oder laut z.B. das Vaterunser zu beten oder ein anderes Gebet zu sprechen für die Überwindung der aktuellen Krise. Wenn Sie möchten, können Sie in dieser Zeit bei sich zu Hause zusätzlich eine Kerze oder eine kleine Lampe als *Licht der Hoffnung* entzünden, sie ans Fenster stellen und sich so mit vielen anderen zu einer Gebetsgemeinschaft verbinden.

Zum Klang der Glocke beten wir in ökumenischer Gemeinschaft für die Menschen im Johannesviertel, in unserer Stadt, in Deutschland, Europa und auf der ganzen Welt. Jeder Haushalt für sich. Beim gemeinsamen Vaterunser wissen wir uns miteinander verbunden und von Gott gehalten. Je mehr Menschen und Gemeinden sich anschließen, desto heller scheint das Licht der Hoffnung – in der Welt, für die Welt. Als Christen tun wir, was wir können: BETEN!

 

Gebet in der Corona Krise (von Johannes Hartl)

Herr, wir bringen Dir alle Erkrankten und bitten um Trost und Heilung.
Sei den Leidenden nahe, besonders den Sterbenden.
Bitte tröste jene, die jetzt trauern.
Schenke den Ärzten und Forschern Weisheit und Energie.
Allen Krankenschwestern und Pflegern Kraft in dieser extremen Belastung.
Den Politikern und Mitarbeitern der Gesundheitsämter Besonnenheit.
Wir beten für alle, die in Panik sind. Alle, die von Angst überwältigt sind.
Um Frieden inmitten des Sturms, um klare Sicht.
Wir beten für alle, die großen materiellen Schaden haben oder befürchten.
Guter Gott, wir bringen Dir alle, die in Quarantäne sein müssen, sich einsam fühlen, niemanden
umarmen können. Berühre Du Herzen mit Deiner Sanftheit.
Und ja, wir beten, dass diese Epidemie abschwillt, dass die Zahlen zurückgehen, dass Normalität
wieder einkehren kann.
Mach uns dankbar für jeden Tag in Gesundheit.
Lass uns nie vergessen, dass das Leben ein Geschenk ist.
Dass wir irgendwann sterben werden und nicht alles kontrollieren können.
Dass Du allein ewig bist.
Dass im Leben so vieles unwichtig ist, was oft so laut daherkommt.
Mach uns dankbar für so vieles, was wir ohne Krisenzeiten so schnell übersehen.
Wir vertrauen Dir.