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Predigten zum Anhören (mp3) Gottesdienst per Zoom

Gottesdienst am Sonntag

Seit Sonntag, den 30.5.2021 feiern wir wieder in der Johanneskirche den Gottesdienst. Es gelten dieselben Hygiene-Regeln wie vor dem Lockdown (Maskenpflicht, Abstand, Singverbot, Anwesenheitslisten). Vorausgesetzt ist, dass die Inzidenzen unter 75 (Johannesgemeinde - Stufe 1)  bzw. unter 100 (Hessen - Stufe 2) bleiben.

Zusätzlich haben wir eine Hybrid-Lösung gefunden. Das heißt, wir werden unseren Präsenzgottesdienst aus der Kirche auch weiterhin über ZOOM übertragen

siehe Aktuelles

Im Gottesdienst artikuliert sich unser gemeindliches Leben in vielfältiger Form. Er ist der Ort der Gemeinschaft, der Ermutigung und des Trostes.

Nach dem Gottesdienst bleiben wir meistens noch bei einer Tasse Kaffee oder Tee zusammen. Hier haben wir die Chance, uns auf eine Begegnung miteinander einzulassen.

Kinder willkommen!

Wir freuen uns sehr über Kinder und Familien in unserem Gottesdienst.

Eltern mit Kleinkindern (bis etwa vier Jahre) können während des Gottesdienstes bei Bedarf unseren Eltern-Kind-Raum nutzen. Der Eingang befindet sich vorne links unter der Leinwand. Der Raum ist mit Spielsachen für Kleinkinder ausgestattet. Der Gottesdienst kann dort akustisch über einen Lautsprecher verfolgt werden.

Ältere Kinder (die ohne Betreuung ihrer Eltern auskommen) laden wir herzlich zu den Bibelentdeckern ein. Das Angebot beginnt beim Lied vor der Predigt. Ein/e Kirchenvorsteher/in weist dann auf den Beginn hin und lädt die Kinder ein. Während der KinderKirche (einmal im Monat) und in den Ferien fällt das Angebot aus.

 


Sommerkirche 2021

"Hier stehe ich. Ich kann nicht anders!"
Gewissen befreien - Haltung zeigen - Gott vertrauen

1. August, 10 Uhr
Martinskirche, Heinheimer Str. 43

Pfr. Manfred Werner: 
Von der Kunst, Kritik zu äußern

8. August, 10.30 Uhr
Johanneskirche, Johannesplatz 1

Pfr. Frank Briesemeister
Von der Kraft, unbeirrt weiterzumachen

15. August, 10 Uhr
Thomasgemeinde, Flotowstr. 29

Pfr. Dr. Gerhard Schnitzspahn
Vom Mut, seinen Glauben zu bekennen

22. August, 10 Uhr
Michaelsgemeinde, Liebfrauenstr. 1
4
Pfr. Uwe Wiegand
Von der Fähigkeit, sich und anderen treu zu bleiben

 

In der Zeit der Sommerkirche besuchen sich die beteiligten Gemeinden gegenseitig im Gottesdienst, die Pfarrer tauschen die Kanzel.
Außer am 8. August findet in der Johanneskirche in diesem Zeitraum kein Gottesdienst statt.

Festgottesdienst zur Ordination von Pfarrer Mark Adler

Am 01. August beginnt Pfarrer Mark Adler seine neue Stelle in der Paul Gerhardt-Gemeinde sowie in der Johannesgemeinde für den Seelsorgebezirk Nord. Der Ordinationsgottedienst von Pfarrer Adler wird am 22. August um 10:30 Uhr auf dem Schulhof der Lesssingschule statt finden. Trotz der erfolgten Lockerungen bittet die Paul Gerhardt-Gemeinde herzlich um vorherige Anmeldung, da die Plätze unter Beachtung des Schutz- und Hygienekonzepts auf dem Schulhof eingeschränkt sind: www.pgg-darmstadt.de

Gottesdienst - 13. Sonntag nach Trinitatis

Leitung: Pfr. Dr. Gerhard Schnitzspahn
Predigttext: 1. Mose 4,1-16a
Sonntag, 29. August, 10.30 Uhr
Johanneskirche und Online (ZOOM)


 

Liturgie

Kommt von dem griechischen Wort LEITURGIA und heißt so viel wie "Ordnung". Gemeint ist damit die Ordnung und der Ablauf eines Gottesdienstes. In der Kirchengeschichte haben sich verschiedene Formen entwickelt. In der Johanneskirche halten wir uns an die sogenannte FORM B, die in der evangelischen Kirche üblich ist, die wir jedoch um eine Lesung gekürzt haben. Neben der Kirchenmusik, stehen Gebete, Bibeltexte und die Predigt im Mittelpunkt unserer Liturgie.


Abendmahl

Jeden ersten Sonntag und an hohen Festtagen feiern wir miteinander das Abendmahl. In der Regel bieten wir dazu eine Oblate (Hostie) und einen Schluck Weißwein aus dem Gemeinschaftskelch an. Grundsätzlich sind von unserer Seite aus alle Gottesdienstbesucher zum Abendmahl eingeladen. Wir versammeln uns in einem großen Kreis um den Altar.


Gebet

Unser Wort "Gebet" kommt vom Verb bitten und bezeichnet die zentrale Glaubenspraxis des Christentums mit Gott in verbaler Form mittels freier oder vorformulierter Texte oder nonverbal durch stille Meditation in Verbindung zu treten. Unter diesem Überbegriff werden die verschiedenen Formen des Gebets zusammengefasst. Schon in der Bibel finden wir die Danksagung, die Klage, die Bitte und Fürbitte und den Lobpreis.

Danksagung

Danken ist das Mindestmaß an Höflichkeit im täglichen Miteinander. Dasselbe gilt besonders in Bezug auf Gott. Wir sind schnell dabei zu fordern und einzuklagen. Doch oft vergessen wir zu danken. Dabei hat sicher jeder einen Grund in jeder Lebenslage, dankbar zu sein. So zum Beispiel für das Wunder des eigenen Lebens, das sich täglich in so vielfältiger Weise erfahren lässt. Und wir werden merken, dass wir unser Leben ganz neu schätzen lernen. Und vielleicht werden wir ein Gespür dafür entwickeln, was Gott meinte, als er bei der Schöpfung unserer Erde immer wieder sagte: "Siehe, es war sehr gut!"

Klage

Teil eines aktiven Glaubenslebens ist auch die Klage. Da das Leben nicht nur aus guter Laune und Sonnenschein besteht, ist auch unsere Beziehung zu Gott nicht immer nur durch Lob und Dank geprägt, sondern manchmal eben auch durch Fragen und Klagen. Es kann gut tun, dies im Gebet offen auszusprechen.

Vielleicht erscheint es uns unangemessen, Gott auszuschimpfen. Aber Gott kennt unser Herz und hat gerade dann ein Ohr für uns, wenn uns etwas schwer auf der Seele drückt. Unsere Sorgen und Nöte mögen aus Gottes Perspektive vielleicht unbedeutend erscheinen, aber dennoch ist unser Klagen berechtigt, wie uns das Buch Hiob und viele Klage-Psalmen belegen.

Fürbitte

Die Bibel fordert uns auf, uns im Gebet für die Anliegen anderer Menschen einzusetzen. Wir sind davon überzeugt, dass Gott auf Gebet reagiert, dass ER möchte, dass wir uns ins Gespräch mit ihm über diese Anliegen begeben. Gleichzeitig ist die Fürbitte auch Ausdruck unserer Gemeinschaft als Christinnen und Christen. Wenn wir einander mitteilen, was uns bewegt und wo wir uns Gottes Eingreifen wünschen, entsteht eine besondere geistliche Verbindung untereinander. Die Anliegen der Fürbitte können sehr persönlich sein, genauso aber auch die Kirche weltweit oder die politische Situation in unserem eigenen Land betreffen. Fürbitte ist ein wichtiger Bestandteil des Gottesdienstes, aber in auch in unseren Hauskreisen und Kleingruppen kommt das gemeinsame laute ausgesprochene Gebet für die Anliegen, die einzelnen wichtig geworden sind, vor.


Segen

Unser deutsches Wort SEGEN kommt vom lateinischen SIGNUM, was "Zeichen" bedeutet. Daher wird auch beim Segnen das Kreuz mit den Händen "geschlagen".Die wörtliche Übersetzung des hebräischen Wortes (baruch) für Segen oder segnen ist: "mit heilvoller Kraft" begaben. Am Ende unserer Gottesdienste wird in der Regel der Aaronitische Segen (Ex 6,24-26) der Gemeinde zugesagt wird (Der Herr segne dich und behüte dich...). Bei verschiedenen Anlässen bieten wir ein persönliches Segensgebet an.